Warum Hoerdeken?

Was bedeutet „Hoerdeken“?

Diese Frage bekomme ich sehr häufig gestellt und versuche sie an dieser Stelle zu beantworten.

Es gab Zeiten, da habe ich mit meinen Freunden viele Wochenenden auf LAN-Parties verbracht und nach einem griffigen, möglichst einzigartigen Spielernamen gesucht. Irgendwann habe ich mir dafür den Begriff „Hoerdeken“ ausgedacht und ihn als Rechner- und Spielernamen verwendet.

Als wir in der Schule ASCII und HTML programmiert haben, wollte ich die neuen Fähigkeiten auf einer eigenen Internet-Seite testen. Da lag es nahe, dass ich mir beim Registrierer DENIC die Domain hoerdeken.de gesichert habe. Weil Ende der Neunziger schon viele Begriffe im .de-Domain-Bereich vergeben waren, war ich froh, dass meinen erfundenen Begriff noch niemand benutzt hat.

Noch heute ist es so, dass Google beim Suchbegriff „Hoerdeken“ nichts anderes angibt, als diese Domain hier. Oder natürlich einen Schreibfehler.

Es ist aber kein Schreibfehler und auch keine niederländische Brauerei mit ähnlich klingendem Namen, sondern Absicht. Der Vorteil dieses Namens ist seine Einzigartigkeit. Wenn sich der werte Besucher dieses Blogs den Namen gemerkt hat, muss ich nicht viel Zeit und Geld in SEO-Tools und die Optimierung meiner Suchmaschinen-Platzierung investieren, weil es nichts anderes unter diesem Namen gibt.

Heute findet sich unter dieser Internet-Adresse aber kein HTML-Baukasten mehr, keine PHP-Sandbox und auch kein Dreamweaver-Script, sondern ein ganz pflegeleichtes Blog-System von WordPress, weil ich im Gegensatz zu anderen Fähigkeiten meine Programmierkenntnisse im Studium nicht vertieft habe.

Lieber Leser, dieser Erklärungsversuch ist möglicherweise enttäuschend, aber das ist der Hintergrund, der hinter Hoerdeken steckt.

Vielen Dank für den Besuch meiner Seite.

Alexander Martin