Gondelfahrt ins Gewitter.

Die Hitze, in der wir im Juni nach Venedig gekommen sind, hat sich am Nachmittag in ein gewaltiges Gewitter entladen. Wir waren gerade mit unserem kleinen Rundgang durch die Murano-Werkstatt fertig und auf dem Weg zum Anleger der Gondel, als der erste Regen begann. Die Fahrt dauerte nur eine halbe Stunde und auf den Wasserwegen war viel los, besonders abseits des Canale Grande gab es viel Stau. Zwischen dem morschen Mauerwerk der Palazzi und den kleinen Brücken mussten wir immer wieder den Kopf einziehen und den Kommandos des Gondolieri Folge leisten. Es war ein besonderer Eindruck dieser schönen aber sonderbaren Stadt. Nach dem Ausflug haben wir uns vor Blitz und Donner ein trockenes Café gesucht.