Strahlende Farben im Herbstwald.

Ende Oktober hat die Sonne die herbstlichen Farben der Bäume richtig zum Strahlen gebracht. Im Reichswald hinter dem Erlanger Röthelheimpark war das schön zu beobachten. Die Wildschweine haben davon keine Notiz genommen und wie immer stoisch nach Futter gesucht; nur das Fell der Ferkel hat hell und weich geglänzt.

Auf dem Canale Grande.

Die letzten Bilder unseres Urlaubs in Kroatien und Italien sind von der Fahrt mit dem Wasser-Taxi über das Herzstück Venedigs: den Canale Grande. Das Gewitter hatte sich verzogen, die Wolken wurden von der Sonne vertrieben und in diesem spannenden Licht haben wir die vielen Palazzi der ersten Reihe gesehen. Die exklusivsten Wohnhäuser der Lagunenstadt stehen aber genauso im Wasser wie alle anderen Häuser und geben ihre lange Geschichte zu erkennen. Von Süden nach Norden sind wir unter den drei großen Brücken des Kanals durchgefahren; der Ponte dell’Accademia, der Ponte di Rialto und der Ponte degli Scalzi.

Gondelfahrt ins Gewitter.

Die Hitze, in der wir im Juni nach Venedig gekommen sind, hat sich am Nachmittag in ein gewaltiges Gewitter entladen. Wir waren gerade mit unserem kleinen Rundgang durch die Murano-Werkstatt fertig und auf dem Weg zum Anleger der Gondel, als der erste Regen begann. Die Fahrt dauerte nur eine halbe Stunde und auf den Wasserwegen war viel los, besonders abseits des Canale Grande gab es viel Stau. Zwischen dem morschen Mauerwerk der Palazzi und den kleinen Brücken mussten wir immer wieder den Kopf einziehen und den Kommandos des Gondolieri Folge leisten. Es war ein besonderer Eindruck dieser schönen aber sonderbaren Stadt. Nach dem Ausflug haben wir uns vor Blitz und Donner ein trockenes Café gesucht.

Zu Fuß durch Venedig.

Nachdem wir im Juni mit dem Schnellboot in Venedig angekommen waren, haben wir uns gleich auf eine Erkundungstour durch die Stadt gemacht. Es war sonnig und sehr heiß, am Nachmittag folgte dann das große Gewitter, wie man auf den letzten Bildern sieht. Vorher haben wir uns den Markusplatz mit dem Café Florian und dem mächtigen Campanile neben der Basilika San Marco angesehen. In einer versteckten Gasse dahinter waren wir in einer Murano-Schauwerkstatt dabei, wie innerhalb weniger Minuten aus einem Klumpen roten Glases ein kunstvolles Pferd entstanden ist.

Die vielen engen Gassen mit ihren Kanälen, Fassaden, Brücken und Geschäften waren an der Dichte der neuen Eindrücke eigentlich nicht mehr zu überbieten. Da müssen wir mit viel mehr Zeit nochmal hinfahren.

Über die Adria nach Venedig.

Den letzten Urlaubstag im Juni in Kroatien haben wir außerhalb des Landes verbracht. Wir sind am frühen Morgen vom Hafen in Umag aus mit dem Schnellboot „Prince of Venice“ über die Adria nach Venedig gefahren. Diese Tagesausflüge sind recht stressig, weil man wegen der Transferzeiten den ganzen Tag unterwegs ist, in der Stadt aber nur etwa 5 Stunden Zeit hat. Trotzdem war es ein toller Eindruck, einer hitzigen und vollen Metropole, mitten im Sommer, inklusiven eines ordentlichen Gewitters.